Gesprächsimpulse

Johannes tauft Jesus im Jordan, Joachim Patinir, 1524, Wien, Kunsthistorisches Museum.

  • Jedem Täufling wird in der evangelischen Kirche ein Taufspruch aus der Bibel mitgegeben. Kennen Sie Ihren Taufspruch? Wissen Sie, wer ihn für Sie herausgesucht hat? Welche Bedeutung hat er für Sie im Laufe Ihres Lebens gewonnen? Falls Sie ihn nicht mehr wissen: auf der Taufurkunde, z.B. im Familienstammbuch Ihrer Eltern sollte er verzeichnet sein. Oder Sie erkundigen sich danach in der Kirchengemeinde, in der Sie getauft wurden.

  • »Mein Kind soll sich später einmal selbst entscheiden, ob es als Christ leben will«. Aus dieser Haltung heraus lehnen Eltern zunehmend die Taufe ihrer kleinen Kinder ab. Weil es aber offenbar doch ein Bedürfnis nach einem kirchlichen Ritual zu Beginn des Lebens gibt, haben sich in letzter Zeit »Segensfeiern« für Kinder als neue liturgische Form entwickelt. Was halten Sie davon? Welche Argumente sprechen Ihrer Ansicht nach für, welche gegen die Kindertaufe?

  • Wer betont, dass die selbständige Glaubensentscheidung eines Menschen Voraussetzung für die Taufe ist, müsste damit konsequenter Weise die Taufe von Menschen mit schwerer geistiger Behinderung ausschließen (Das ist in der Geschichte tatsächlich immer wieder geschehen!). Wie passt diese Haltung mit dem Bekenntnis zu einem menschenfreundlichen Gott und zur Würde des Menschen - unabhängig von seiner Leistung - zusammen?

  • Das Patenamt ist ein geistliches Amt. Paten sollen als »geistliche Eltern« und Vertrauenspersonen dazu helfen, dass ein Kind in den christlichen Glauben und in die Gemeinschaft der Gläubigen hineinwächst. Konfirmation (bzw. Firmung) und Kirchenmitgliedschaft sind daher Voraussetzungen für die Übernahme des Patenamtes. Welche Erfahrungen haben Sie mit Taufpaten gemacht? Wie könnte ein Pate oder eine Patin seinem/ihrem Auftrag gerecht werden?

 
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ANREGUNG
ANGEBOT DES AMTES FÜR GEMEINDEDIENST: Zwischen Taufstein und Schultüte - sechs Briefe zum Tauftag

Taufbegleitung in der Gemeinde: Bis zum Schuleintritt bekommen Eltern und Täufling termingerecht einen Brief zum Tauftag.

Das Thema der Briefe ist mit einem symbolischen Gegenstand verknüpft. Ein kleiner Leuchtstern, ein Spiegel, zwei Freundschaftsbändchen machen sinnfällig, um was es geht. Die Brieftexte erhalten Sie im Amt für Gemeindedienst, Vertrieb, Telefon (0911) 4316-126 oder -128, E-Mail: bestellung@afg-elkb.de