Kämpfe und Strömungen

Basiswissen Christentum

Das Programm des Glaubenskurses im Sonntagsblatt
IV. Kämpfe und Strömungen

 
35. Der Kampf um den Leib: Gnosis und Esoterik
Gnostische Strömungen gab es bereits zur Zeit des Urchristentums. Die esoterischen Strömungen heutiger Tage münden in einen Supermarkt der Spiritualität.
 
36. Mission - im Auftrag des Herrn
Mission galt in der Kirche lange Zeit durch gesellschaftliches Engagement abgelöst. Beides ist kein Widerspruch. Sicher ist:  Christen, die von Jesus begeistert sind, wirken ansteckend auf andere.
 
37. Ora et labora: wie das Christentum Kult und Kultur verknüpfte
Die benediktische Regel »Ora et labora« (bete und arbeite) hat die abendländische Kultur geprägt.
 
38. Licht der Ewigkeit: die Ostkirche hält das Bild fest
Ostkirchliche Theologen betonen, erst die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus ermögliche die bildliche Darstellung. Gott selbst habe damit das von ihm gesetzte Bilderverbot im sichtbaren Christus durchbrochen.
 
39. Bußgang zu Canossa – der abendländische Kampf um die Trennung von Kirche und Staat
Der Gang nach Canossa war ein wichtiger Meilenstein im Investiturstreit. Im 12. Jahrhundert stritten Kaiser und Papst um die Macht der Kirche, so zum Beispiel über das Recht der Einsetzung von Bischöfen und Äbten in ihre Ämter. Wieviel Nähe zum Staat braucht die Kirche heute?
 
40. Mystik - der Weg nach innen
Im 20. Jahrhundert galt Mystik, zumindest im Protestantismus, nichts oder sie wurde der Weltflüchtigkeit verdächtigt. Nun erleben Mystik und Spiritualität eine Renaissance. Wird die Kirche der Zukunft eine mystische Kirche sein?
 
41. Fromme Aufbrüche: der Pietismus
Der Pietismus war eine Reaktion auf Erstarrungserscheinungen innerhalb der lutherischen Kirche. Er betonte die subjektive Seite des Glaubens, entwickelte aber auch einen starken missionarischen und sozialen Grundzug und stärkte das Priestertum aller Gläubigen.
 
42. Glaube denkt anders mit - Verweltlichung und Aufklärung
Der für die Moderne – und für den Protestantismus – grundlegende Prozess der Verweltlichung hat nicht zum Verschwinden von Religion geführt. Wie verhält sich der Glaube zur Welt?
 
43. Gott - eine verlassene Region des menschlichen Gehirns?
Warum Menschen Götter haben, beschäftigte bislang vor allem Kulturforscher. Nun haben Mediziner den Ursprung der Religion im menschlichen Gehirn lokalisiert. Aktuelle neurobiologische Wege und Irrwege.