Theologische Entwürfe
Basiswissen Christentum
Das Programm des Glaubenskurses im Sonntagsblatt
III. Theologische Entwürfe

21. Paulus: »Ich predige den Gekreuzigten«
Er war der erste Theologe: Paulus gilt als Begründer des Christentums. Seine Kreuzestheologie war damals umstritten und wird heute wieder hinterfragt.
22. Petrus und die Anfänge der kirchlichen Theologie
Petrus war nicht der erste Papst. Er war der erste Bekenner, aber auch ein Verleugner Jesu Christi, der erste männliche Augenzeuge des Auferstandenen sowie Sprecher der Apostel und Leiter der Jerusalemer Urgemeinde.
23. Athanasius, Arius und die Lehre vom dreieinigen Gott
Die Trinitätslehre kommt als solche nicht in der Bibel vor. Dennoch zählt das altkirchliche Dogma zu den Grundsäulen des Glaubens. Wie ist die Lehre zu verstehen?
24. Augustinus: Gott ist Liebe
Augustinus ist einer der bedeutendsten christlichen Kirchenlehrer und ein wichtiger Philosoph an der Zeitenwende zwischen Antike und Mittelalter. Seine Theologie prägte Martin Luther.
25. Thomas von Aquin und die Gottesbeweise von der Scholastik bis heute
Lässt sich die Existenz Gottes beweisen? Theologen und Philosophen aller Epochen – wie etwa Thomas von Aquin – haben dies aus unterschiedlichen Motiven immer wieder versucht.

26. Franz von Assisi: Aufbruch und Gottesnähe
Der Begründer des Franziskanerordens predigte die Armut und lebte danach. Sein Versuch, die Kirche zu reformierten, scheiterte. Dennoch gehört er zu den wichtigsten Gestalten der Christenheit.
27. Martin Luther: gerechtfertigt allein aus Glauben durch die Gnade
Luther scheiterte auf dem Weg der Selbsterlösung völlig. An diesem Nullpunkt angekommen, schwebte er in höchster Gefahr. Doch sein Zusammenbruch wurde zum Durchbruch. Was bedeutet seine Rechtfertigungstheologie heute?
28. Johannes Calvin, Huldreich Zwingli und die reformierte Konfession
Calvin hat aus der Reformation ein Ereignis von globaler Nachhaltigkeit werden lassen. Was unterscheidet reformierte von lutherischer Theologie?
29. F.D.E. Schleiermacher - Glaube als Gefühl
Unzeitgemäß oder doch wieder modern? Schleiermacher sagte, Religion ist nicht Denken und Handeln, sondern Anschauung und Gefühl, Sinn und Geschmack für das Unendliche. Allein auf die unmittelbare Berührung mit dem Unendlichen komme es an. Dagegen seien Dogmen und die Bibel unwichtig.
30. Paul Tillich – was uns unbedingt angeht
Helmut Thielicke hat Tillich als »Wanderer zwischen den Welten« bezeichnet. Er ist ein »Denker auf der Grenze«, ihm ist es mit seiner Methode der Korrelation von Frage und Antwort, Situation und Botschaft gelungen, die Fragen seiner Zeit aufzugreifen und die christliche Botschaft als Antworten zu formulieren.
31. Karl Barth – Gott ist anders; Rudolf Bultmann – Glaube ohne Mythen
»Gott ist anders« erkannte der reformierte Theologe Karl Barth, als in den Schützengräben des Ersten Weltkrieges auch die theologischen Vorstellungen seiner zeit mit untergingen. Rudolf Bultmann wagte eine radikale Entmythologisierung des Neuen Testaments – ohne Himmel, Hölle und Teufel.
32. Dietrich Bonhoeffer – Religionsloses Christentum
Dietrich Bonhoeffer ging von der Frage aus, wie das Evangelium in einer durch die Aufklärung mündig gewordenen Welt so an den Menschen verkündigt werden könne, dass dieser intellektuell redlich im christlichen Glauben leben kann.
33. Dorothee Sölle – atheistisch glauben
Dorothee Sölle greift die Rede vom »Tod Gottes« auf, allerdings nicht als Abkehr vom Christentum, sondern als Verzicht auf ein überholtes Gottesbild. In einem weiteren Gedanken entwickelt sie die These, dass Jesus Christus den abwesenden Gott vertreten muss.
34. Bach & co - das klingende Evangelium
Johann Sebastian Bach gilt als der fünfte Evangelist. Verkündigung geschieht nicht nur in Worten, sondern auch durch die Musik. Seine Musik fungiert als Brücke zur säkularen Welt.
